Die Pioneers zusammen mit der der Alpenallianz

Gruppenfoto nach dem Spiel: Die Pioneers zusammen mit der der Alpenallianz

Letztes Wochenende wurde unseren lieben Fans ein Freundschaftsspiel serviert, das aus der Motivation unserer Gäste heraus entstand, nach dem Spiel ordentlich Feiern zu gehen. Schon seit vielen Jahren besteht ein enges Band der Freundschaft zwischen den Dresdenerinnen und den Rollergirls aus München, Wien und Zürich. Zu diesem Spiel gegen Freunde und ohne Siegesdruck im Nacken, setzten es sich die Pioneers zum Ziel, fancy stuff auszuprobieren. So fanden sich ungewöhnlich Konstellationen Spielfeld:  Spielerinnen, die normalerweise hauptsächlich blocken, jammten. Es gab Jams, zu denen das Dresdener Team bewusst eher stille und eher passive Blockerinnen zusammen aufstellte – um zu sehen, was passiert.
Doch was als ungezwungen und locker begann, entpuppte sich als feistes Derby-Kampfspektakel. Durchweg trennten nur wenige Punkte die Teams voneinander. Diese Spannung gipfelt sich im letzten Jam, der mit einem Punktestand von 170 zu 155 für die Pioneers begann. Doch letzte Kräfte mobilisierend heimste die Jammerin der Alpenallianz einen Punkt nach dem anderen ein. Die Dresdener Blockerinnen wurden auseinandergetrieben, ihre Jammerin wieder und wieder zurückgedrängt, während das Gastteam mit seinen Fans um die Wette schrie und jubelte und als am Ende dieser finalen Runde 170 zu 170 angezeigt wurde, sank Reddy Diamond, Blockerin der Pioneers, auf dem Spielfeld zusammen. Die Emotionen kochten über, Tränen flossen – bis die Schiedsrichter den Stand auf 170 zu 169 korrigierten – für die Pioneers.
Gefeiert wurde natürlich trotzdem. Prost!
Die Dresden Pioneers bedanken sich bei ihren Gästen und Fans. Es war ein wunderschönes Spiel auf Augenhöhe, dem sicher eine Wiederholung folgen wird.